19.05.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Abendschule 24.06.2025

 

Führende deutsche Sozialdemokraten aus Brünn

Bei der Abendschule zur Geschichte der sudetendeutschen Sozialdemokratie am 12. Mai 2025 stellte Dr. Thomas Oellermann eine Reihe bedeutender deutscher Sozialdemokraten aus Brünn vor. Grundlage des Vortrags war seine umfangreiche biographische Sammlung, aus der auch die Ausstellung „Das rote Brünn – Lebensbilder Brünner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten“ hervorging. Die Ausstellung soll beim Sudetendeutschen Tag 2026 in Brünn gezeigt werden und erschien bereits als Broschüre in der Schriftenreihe der Seliger-Gemeinde.

18.05.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Frühjahrsseminar 2026

 

Ein Hof der Hoffnung

Der Anton-Sacher-Hof in Fischern und sein fast vergessenes Erbe

Bei der Exkursion zum Frühjahrsseminar 2026 besuchte die Seliger-Gemeinde den Wohnort der Familie Hieke – den heutigen Karlsbader Stadtteil Fischern (Rybáře). Die deutsche Sozialdemokratie prägte diesen Ort mindestens genauso wie das vorher besuchte Altrohlau. Bürgermeister Anton Sacher ging hier einen bedeutenden Weg um gegen die Wohnungsnot anzukommen – er schuf ein Bauwerk, das kaum in Reiseführern auftaucht und doch ein bedeutendes Kapitel mitteleuropäischer Sozialgeschichte erzählt: den Anton-Sacher-Hof. Errichtet in den frühen 1930er Jahren, war der Wohnkomplex weit mehr als nur ein Gebäude – er war Ausdruck einer sozialen Vision in Zeiten wirtschaftlicher Not. In tschechischen Dokumenten ist er als „Sachrův dvůr“ in der Fibichova-Straße bekannt und Teil der historischen Siedlung Fischern.

17.05.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Sudetendeutscher Tag 2026

 

Starke SPD- und SPÖ-Delegation mit (1. Reihe) Hannes Heide, MdEP, Ruppert Stüwe MdB, Volkmar Halbleib, MdL, Helena Päßler (SG), (2.Reihe) Ronja Enders, Kathrin Pollack, Christa Naaß (SG), Libor Rouček, MdEP a.D., (3. Reihe) Volkmar Harwaneg, LAbg. a.D., Jörg Nürnberger, MdB a.D. Rita Hagl-Kehl, MdB a.D. und Gudrun Peters, MdL a.D.

 

Historisches Zeichen der Verständigung:

SPD- und SPÖ-Delegation beim Sudetendeutschen Tag in Brünn

Der Sudetendeutsche Tag in Brünn steht in diesem Jahr im Zeichen der europäischen Verständigung und der deutsch-tschechisch-österreichischen Zusammenarbeit. Eine gemeinsame Delegation von Vertreterinnen und Vertretern der SPD und SPÖ nimmt an den Veranstaltungen teil.

14.05.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde

seliger-online 12.05.2026

 

Brünn als Zentrum demokratischer sudetendeutscher Tradition

Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Tschechien und Österreich diskutierten bei der dritten seliger-online-Veranstaltung 2026 „Brünn – Hauptstadt der demokratischen Sudetendeutschen“ über die demokratische und sozialdemokratische Tradition der mährischen Metropole.

Die Bundesvorsitzende der Seliger-Gemeinde, Christa Naaß, begrüßte unter den Gästen auch die Wenzel-Jaksch-Preisträgerin Hanna Zakhari, langjährige Vorsitzende des Deutschen Kulturvereins Region Brünn (DKVB). Naaß verwies darauf, dass der Sudetendeutsche Tag 2026 erstmals in Tschechien in Brünn stattfinden werde. Die seliger-online-Veranstaltung solle daher auch zur Vorbereitung auf dieses historische Treffen dienen. Für die Seliger-Gemeinde sei es wichtig hervorzuheben, dass Brünn nicht nur ein Ort deutsch-tschechischer Verständigung, sondern auch eine Stadt mit einer reichen sudetendeutschen sozialdemokratischen Tradition sei. Geplant seien beim Sudetendeutschen Tag unter anderem eine Ausstellung zur Geschichte der sudetendeutschen Sozialdemokratie in Brünn sowie eine Diskussionsveranstaltung über Brünn als Zentrum sozialdemokratischen Exils im Jahr 1934.

14.05.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Sudetendeutscher Tag 2026

 

Diskussionsveranstaltung 2

„Mut zum Unmut“ und die Geschichte einer Aussiger Familie

Im Rahmen des Sudetendeutschen Tages 2026 lädt die Seliger-Gemeinde am 23. Mai von 16.30 bis 18.00 Uhr zu einer weiteren Diskussionsveranstaltung ein. Unter dem Titel „Mut zum Unmut oder ‚Aus der Geschichte meiner Aussiger Familie‘“ steht die Frage im Mittelpunkt, welche Rolle Widerspruch, Kritik und demokratische Unruhe für das Funktionieren von Demokratie spielen.

Ausgangspunkt der Diskussion ist das aktuelle Buch „Mut zum Unmut“ des Journalisten Paul Starzmann, das er gemeinsam mit Matthias Meisner veröffentlicht hat. Darin plädieren die Autoren für eine lebendige demokratische Kultur, die nicht ohne eine gewisse Form von Widerspenstigkeit und kritischer Renitenz auskommt. Demokratie, so die zentrale These, brauche den konstruktiven Unmut, um stabil und zukunftsfähig zu bleiben.

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